Drei Tage vor Anpfiff des Eröffnungsspiels
zur FIFA Fussball-Weltmeisterschaft, am 6. Juni 2006,
geben die drei Münchner Spitzenorchester gemeinsam mit
ihren Maestri und weiteren internationalen Musik-Größen
ein glanzvolles Open-Air-Konzert im Olympiastadion München.
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Plácido Domingo
Plácido Domingos Karriere
ist einzigartig in der Musikgeschichte. Der spanische Tenor,
der über 122 verschiedene Rollen an allen bedeutenden
Opernbühnen der Welt sang, der mehr als 100 CDs aufnahm
und zudem eine unvergleichliche Popularität besitzt,
gilt als "König der Oper". Den "bedeutendsten Künstler
unserer Zeit" nannte die internationale Presse den Sänger,
der zudem in zahlreichen Videos und Kinofilmen mitwirkte
und mit seiner Medienpräsenz weltweit ein Milliardenpublikum
erreichte. Darüber hinaus ist Plácido Domingo
heute ein anerkannter Dirigent renommierter Orchester und
Gründer von "Operalia", dem größten Gesangswettbewerb
der Welt. Bei Benefizkonzerten sammelte der Sänger
als Träger höchster Auszeichnungen und Orden Millionenspenden.
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Söhne Mannheims
Ende 2000 wurde das Debüt "Zion"
der SÖHNE MANNHEIMS veröffentlicht. Anfangs noch
belächelt oder kritisch gemustert, erspielte sich die
damals 17-köpfige Band eine riesige Fangemeinde und
ihre Texte hatten genau das, was andere Bands nur sehr vorsichtig
umsetzten - sie polarisierten.
Am 14.6. 2004 erschien das mittlerweile Doppelplatin gekrönte
2. Album "Noiz", das eine Woche später auf Platz 1
Album Charts stieg und Ende Januar 2005 diese Platzierung
wiederholte. Damit wurde der Erfolg von "Zion" noch um ein
Vielfaches übertroffen, was ihre Etablierung auf dem
deutschen Musikmarkt weiterhin stärkt. Auch auf "Noiz"
nehmen die SÖHNE MANNHEIMS, nunmehr 14 Musiker um die
Sänger Xavier Naidoo, Tino Oac und Michael Klimas,
kein Blatt vor den Mund. Sie singen über die Missstände
der Welt, über Hass, Toleranz und Liebe sowie über
ihren unerschütterlichen Glauben an Gott. Die ausverkaufte
Hallentour im November 2004 bewies auch die Akzeptanz bei
den Fans, die sich nicht nur in Deutschland sondern auch
der Schweiz und in Österreich widerspiegelte.
Weitere Informationen unter www.soehne-mannheims.de
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Diana Damrau
Diana Damrau startete 2002 ihre internationale
Karriere und gastierte inzwischen an vielen großen
Opernhäusern, u.a. in München, Berlin, Dresden,
Hamburg, Wien, Brüssel, Washington und London. Daneben
ist sie regelmäßig bei den Salzburger Festspielen
zu Gast. Renommierte Dirigenten wie Zubin Mehta, Lorin Maazel,
Sir Colin Davis, Christoph von Dohnanyi, Adam Fischer, Ivor
Bolton, Nikolaus Harnoncourt, Pierre Boulez und Peter Schneider
begleiten ihren künstlerischen Weg. Das Repertoire
der gefeierten Mozart- und Strauss-Sängerin ist weit
gefächert und reicht vom italienischen und französischen
Fach über hohe lyrische Partien des deutschen Repertoires
bis zu zeitgenössischen Kompositionen.
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Lang Lang
Als umjubelter Gast in den großen
Konzertsälen der Welt überzeugt der 23jährige
Lang Lang sein Publikum mit einem äußerst umfangreichen
Repertoire auf höchstem musikalischem Niveau. Er hat
international Furore gemacht und sich als einer der faszinierendsten
Künstler unserer Zeit etabliert. Als erster chinesischer
Pianist wurde er von den Berliner und Wiener Philharmonikern
sowie von allen großen amerikanischen Orchestern verpflichtet.
Er arbeitete mit Dirigenten wie Barenboim, Davis, Eschenbach,
Gergiev, Jansons, Järvi, Levine, Maazel, Mehta, Rattle,
Sawallisch, Slatkin, Welser-Möst, Long Yu oder Zinman.
Im Sommer 2005 wirkte er beim "Concert for Europe" der Wiener
Philharmoniker mit, das unter Leitung von Zubin Mehta vor
Schloss Schönbrunn 100.000 Besucher anzog und international
vom Fernsehen übertragen wurde. Vor kurzem wurde Lang
Lang in einer Internet-Umfrage als einer der wichtigsten
jungen Prominenten Chinas genannt. Seine Biographie stürmte
die Bestsellerlisten, er erhielt zahlreiche Preise und wurde
unlängst von der UNICEF zu ihrem jüngsten internationalen
Botschafter ernannt.
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Bayerisches Staatsorchester
Das Bayerische Staatsorchester, dessen
Geschichte sich bis in das Jahr 1523 zurückverfolgen
lässt, ging aus dem ältesten Orchester Deutschlands
hervor. 1811 wurde die Musikalische Akademie, die erste
öffentliche Konzertreihe in München, gegründet,
die sich aus Mitgliedern des Hoforchesters zusammensetzte.
Während der Regierungszeit Ludwigs II. dirigierte Hans
von Bülow die Uraufführungen von "Tristan und
Isolde" und "Die Meistersinger von Nürnberg". Nach
Hermann Levi waren die bedeutendsten Dirigenten ihrer Zeit
von Richard Strauss, Felix Mottl, Bruno Walter, Hans Knappertsbusch
und Clemens Krauss bis zu Sir Georg Solti, Joseph Keilberth
und Wolfgang Sawallisch Chef des Bayerischen Staatsorchesters,
an dessen Spitze heute Zubin Mehta steht.
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Zubin Mehta
Zubin Mehta war erst Mitte Zwanzig,
da stand er bereits am Pult der Wiener und Berliner Philharmoniker.
In seiner außergewöhnlichen Karriere war er Chefdirigent
des Montreal Symphony Orchestra, des Los Angeles Philharmonic
Orchestra und des Israel Philharmonic Orchestra, mit dem
er annähernd 2000 Konzerte auf fünf Kontinenten
gegeben hat. Daneben steht er regelmäßig am Pult
großer internationaler Opernbühnen wie der New
Yorker "Met", der Wiener Staatsoper, des Londoner Royal
Opera House Covent Garden, der Mailänder Scala oder
der Salzburger Festspiele. Zubin Mehta, mit zahlreichen
Ehrungen ausgezeichnet, ist seit 1998 als Bayerischer Generalmusikdirektor
Musikalischer Leiter der Bayerischen Staatsoper und des
Bayerischen Staatsorchesters.
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Münchner Philharmoniker
Die Münchner Philharmoniker
wurden 1893 gegründet. Der Bruckner-Schüler Ferdinand
Löwe begründete die Bruckner-Tradition des Orchesters.
Gustav Mahler dirigierte hier die Uraufführungen seiner
4. und 8. Symphonie, 1911 gelangte unter Bruno Walter "Das
Lied von der Erde" zur Uraufführung. Unvergessen sind
die Konzerte mit Sergiu Celibidache, der von 1979 bis zu
seinem Tod 1996 Generalmusikdirektor war. Ihm folgte von
1999 bis 2004 James Levine als Chefdirigent. Seit 2004 ist
Christian Thielemann Generalmusikdirektor, erster "Ehrendirigent"
in der Geschichte des Orchesters ist seit 2004 Zubin Mehta.
Unter der Leitung Christian Thielemanns spielten die Münchner
Philharmoniker im Oktober 2005 als erstes Orchester ein
Konzert zu Ehren von Papst Benedikt XVI. im Vatikan.
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Christian Thielemann
Christian Thielemann ist seit 2004
Generalmusikdirektor der Münchner Philharmoniker. Als
einer der international gefragtesten Dirigenten gastiert
der gebürtige Berliner an den wichtigsten Opernhäusern
der Welt wie der Londoner Covent Garden Opera, der New Yorker
"Met", der Lyric Opera Chicago und der Wiener Staatsoper.
Er stand am Pult der renommiertesten Orchester Europas und
Amerikas, wobei ihn eine besonders enge Zusammenarbeit mit
den Wiener Philharmonikern verbindet, mit denen er 2003
eine Japan-Tournee unternahm und im Sommer 2005 die Salzburger
Festspiele eröffnete. Im Oktober 2005 gab Christian
Thielemann mit den Münchner Philharmonikern und den
Regensburger Domspatzen das erste Konzert zu Ehren von Papst
Benedikt XVI. im Vatikan.
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Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
In den mehr als 50 Jahren seines
Bestehens hat sich das Symphonieorchester des Bayerischen
Rundfunks mit Konzerten in München, Gastspielen in
den Musikzentren der Welt sowie Produktionen für Fernsehen,
Rundfunk und CD den Ruf eines Weltklasseorchesters erworben.
Dies zeigt auch die eindrucksvolle Reihe der Chefdirigenten
von Eugen Jochum über Rafael Kubelik, Sir Colin Davis
und Lorin Maazel bis hin zu Mariss Jansons, der das Orchester
seit 2003 leitet. Daneben standen und stehen regelmäßig
Gastdirigenten wie Leonard Bernstein, Riccardo Muti, Bernhard
Haitink, Carlos Kleiber oder Mstislav Rostropowitsch am
Pult. Neben dem symphonischen Repertoire von der Klassik
bis zur Moderne widmet sich das Orchester im Rahmen der
Reihe musica viva seit Jahrzehnten engagiert der zeitgenössischen
Musik.
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Mariss Jansons
Mariss Jansons ist seit 2003 Chefdirigent
von Symphonieorchester und Chor des Bayerischen Rundfunks
und darüber hinaus seit 2004 Chefdirigent des Koninklijk
Concertgebouworkest Amsterdam. Der aus dem lettischen Riga
stammende Künstler zählt zu den herausragenden
Dirigentenpersönlichkeiten unserer Zeit. Seine weltweit
anerkannte Orchesterarbeit ist durch seine rege Konzert-
und Tourneetätigkeit international bekannt und durch
CD-Aufnahmen, Fernseh- und Rundfunk-Übertragungen dokumentiert.
Mariss Jansons arbeitete mit allen bedeutenden Orchestern
der Welt, einen besonderen Stellenwert nehmen dabei die
Wiener und Berliner Philharmoniker ein. Am 1. Januar 2006
dirigiert er das traditionsreiche Neujahrskonzert der Wiener
Philharmoniker.
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Chor des Bayerischen Rundfunks
Der Chor wurde 1946 als erster Klangkörper
des Bayerischen Rundfunks gegründet. Sein künstlerischer
Aufschwung verlief parallel zur Geschichte des Symphonieorchesters,
so dass nicht nur die Chorleiter, sondern auch die ehemaligen
Chefdirigenten Eugen Jochum, Rafael Kubelik, Sir Colin Davis
und Lorin Maazel den Chor entscheidend prägten. Mit
Mariss Jansons setzte das international renommierte Ensemble
u.a. mit Mozarts Requiem bei den Luzerner Festspielen künstlerische
Maßstäbe. Seit 1998 präsentiert der Chor
im Münchner Prinzregententheater eine eigene Konzertreihe,
die sich im Musikleben der Stadt längst etablierte.
Von 1990 bis 2005 war Michael Gläser Künstlerischer
Leiter des Chores. Ihm folgte der niederländische Dirigent
Peter Dijkstra.
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Philharmonischer Chor München
Der Philharmonische Chor München
blickt auf eine mehr als 100-jährige Geschichte zurück.
1895 wurde er von Franz Kaim, dem Gründer der Münchner
Philharmoniker, ins Leben gerufen und sang seither unter
der Leitung so bedeutender Komponisten und Dirigenten wie
Gustav Mahler, Hans Pfitzner, Krzysztof Penderecki, Rudolf
Kempe, Herbert von Karajan, Sergiu Celibidache, Carlo Maria
Giulini, Seiji Ozawa, Zubin Mehta, Lorin Maazel, Mariss
Jansons und James Levine. Seit 1996 ist Andreas Herrmann
für die Einstudierungen des Chors verantwortlich, dessen
Repertoire von den barocken Oratorien bis zu den großen
Chorwerken des 20. Jahrhunderts reicht. Neben eigenen Konzerten
im süddeutschen Raum stehen zahlreiche Gastauftritte
im In- und Ausland.
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Chor der Bayerischen Staatsoper
Die Geschichte des Bayerischen Staatsopernchores
reicht zurück bis ins Jahr 1523, als Herzog Wilhelm
IV. professionell ausgebildete Sänger an seinem Hof
anstellen ließ. Nach bescheidenen Anfängen mit
19 Sängern 1655 wuchs der Chor in der Regierungszeit
von König Ludwig II. fast auf seine heutige Größe
an.
Einen außerordentlichen künstlerischen Aufschwung
erlebte der Chor in der Ära des Chordirektors Udo Mehrpohl
von 1985 bis 2003. Sowohl für die Opernproduktionen
als auch für die zahlreichen Konzertauftritte mit großen
Chorwerken wie Händels "Messias", Beethovens "Missa
Solemnis", Verdis "Requiem" oder Schönbergs "Gurrelieder"
bekam er in Rundfunk und Presse zunehmend hervorragende
Rezensionen und zählt heute zu den besten Opernchören
der Welt.
Gegenwärtig besteht der Chor der Bayerischen Staatsoper
aus 94 festen Mitgliedern, bei groß besetzten Stücken
kann er vom Extrachor auf bis zu 120 Sänger aufgestockt
werden. Mit der Aufgabe, das exzellente stimmliche und künstlerische
Niveau zu sichern und auszubauen, ist seit 2003 der Chordirektor
Andrés Máspero betraut.
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